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(or use the download-links below)

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s/t
1
12″ LP
released in August 2017 by Contraszt! Rec.
1000 pressings (200 golden/yellow vinyl, 800 black vinyl)
the first 200 are containing an extra flexi 7″ disc.
Available through CONTRASZT!
or finisterre.bandcamp.com
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Split 7″ EP w/ Geraniüm
7
7″ EP
released in August 2013 by Contraszt!, Rope or Guillotine and Root of Evil (US).
Available through CONTRASZT!
or finisterre.bandcamp.com
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Hexis
hexis
4-track one-sided 12″ EP
released in March 2013 by Twisted Chords.
Available through TWISTED CHORDS.
Available in the US through HALO OF FLIES.
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Bitter Songs
bitter songs
12″ LP
released in June 2010 by Contraszt!, Halo of Flies and Rinderherz Rec.
1st 650 pressings on white and black vinyl +booklet.
1st repress on grey vinyl +booklet, 2011.
2nd repress on transparent vinyl, 2013.
3rd repress on transparent orange vinyl, 2013.
1500 pressings altogether.
All sold out! No more available through band or label.
CD
released in June 2010 by Contraszt!, Detesta, Maquinas Rec.
1000 copies.
Available HERE.
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Alpinist – Finisterre Split
split w alpinist
12″ LP
released in May 2008 by Acclaim, Humildad y Honestidad, Sengaja, Contraszt!, Subversive Ways, Bad Pingu, Phobiact, threat of Today.
1000 pressings.
Self-released on CD as Demo in May 2008.
Sold out! No more available through bands or labels.
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Some Reviews

s/t LP

Trvefrykt Zine 21. September 2017
Die Fünfer-Combo aus Leipzig, Köln und Hannover bringt nach vier Jahren wieder einen Tonträger raus und zwar gleich acht Tracks, je zwischen zwei bis vier Minuten lang, auf einer 12″ s/t LP (200x Gold/Beer Vinyl / 800x Black Vinyl). Die Scheibe wird von CONTRASZT! REC. gedroppt und ist seit dem 01.09. auf Konzerten oder im Netz erhältlich. Mittlerweile hat sich der Klang etwas gewandelt, von mid-tempo D-Beat/Crust, mehr in Dark Hardcore mit Postpunk-Einschlägen.
Mit schweren Klängen eröffnet „Never Stop Your Anger“ und genau so wütend klingt es hier auch. Schneller und aggressiver geht es in „Twist and Turn“ weiter, bei dem es an fetten Breaks nicht fehlt und im allgemeinen mehr Postpunk und Hardcore Einflüsse vorhanden sind. „Fibre“ läutet einen anderen Sound ein: reiner Hardcore mit der Message, sich selbst zu finden und zu reflektieren, nachzudenken, sich zu organisieren und auch etwas zusammen zu machen, um Dinge zu verändern. Der vorletzte Track „Cruial Times“ fährt schnelle Riffs, Basslines und Drums auf. Zwei Breaks mit dicken Side to Side Parts und brachialen Vocals reichen- das perfekte Zusammenspiel für ein Hammerding. „Heaven-is-Wasted-On-The-Dead“, der letzte Song auf der Scheibe, ist hingegen wieder eine ganze Ecke düsterer, als die beiden Vorgänger.
Jeder, der eine fette Dark HC Scheibe will, wird auf keinen Fall enttäuscht sein und auch so kann man die Tunes gut zwischendurch mal pumpen.
Gönnt euch diese Platte, wenn eure Sammlung lange keinen, in Vinyl gepressten, Hass gesehen hat oder gebt euch die ganze Geschichte gleich durch den Mund ins Hirn und zieht es an der digitalen Nadel auf Bandcamp.

Underdog Fanzine 26. August 2017
More songs about anger with „heart beats for rebellion and protest“. Die textlichen Inhalte als Statements, Spiegelbild der gesellschaftlichen wie sozialen Verhältnisse.
FINISTERRE sind im Zuge ihres Reifungsprozesses musikalisch dynamischer, was vor allem der Song „Hungry heart“ auszeichnet. Melodie, Harmonie und Struktur, Postpunk statt schleppender Doom-Dark-HC. Doch das ist nur von kurzer Dauer, denn Schönheit ist vergänglich. Und so überwiegen die persönlichen/politischen Abhandlungen als ein aufrichtiger Akt der Selbst Reflexion, als ein Zeichen der Stärke, manifestiert in das kritische Denken, eingebettet im Spannungsverhältnis von musikalischer Schwermut und tief gestimmten Gitarren. Eine Spielart, die gemacht ist für eine Diskursanalyse und Diskurstheorie, die eine argumentative Kraft ausstrahlt und Instrument als, wie vorläufig auch immer, praktische Wirklichkeitsbewältigung. Punk mit politischen Mitteln, als Instrument, das dazu beiträgt, gesellschaftlich reaktionäre, also Fehl-, Entwicklungen zu konterkarieren, skizzieren und kritisieren, aber auch aufzuzeigen, wie mensch Einfluss nehmen und haben kann und warum eine prinzipielle Perspektivenänderung nötig und möglich ist. FINISTERRE sind auch nach 10 Jahren ganz bewusst in ihrer Themen-Formulierung danach bestrebt, das Verhältnis von Wirklichkeit und Diskurs geduldig, aber bestimmt zu formulieren und ein Bewusstsein zu schaffen, dass das Private immer auch politisch ist.

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Split 7″ EP w/ Geraniüm

TRUST #164 (Februar/März 2014)
Finisterre gehören ja zu den ganz wenigen Bands im Bereich des Crust, die ich von Herzen gut finde, und natürlich mag ich auch diese Split-7″. Alleine schon das Artwork ist echt gelungen. Geraniüm aus Frankreich habe ich, glaube ich, auch mal live gesehen. Viel hängen geblieben ist nicht davon, aber gemessen an dieser Single, handelt es sich auch bei ihnen um eine gute Band, die ebenfalls im Crust beheimatet ist, allerdings durchaus auch gewisse Screamo-Einflüsse aufweist. Vor allem aber mag ich ihr Statement zum Thema Punk auf dem Textblatt. An guten Tagen glaube ich auch an Punk. (jan tölva)

Maximum RocknRoll #369, February 2014
MRR

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Hexis

TRUST #161 (August/September 2013)
Menschen mögen es ja, wenn ihnen etwas bekannt vorkommt. Das gilt offenbar insbesondere bei HC/Punk und noch einmal mehr bei Crust. Finisterre aus Köln, die irgendwo auf der Grenze zwischen dem einen und dem anderen wandeln, beherzigen diese Binsenweisheit auf ihrer neuen Platte ein weiteres mal ganz und gar vorbildlich. Nichts an ihrem neuen Machwerk ist außergewöhnlich, aber gerade deshalb ist auch absolut nichts Schlechtes daran. Innerhalb der genretypischen Möglichkeiten holt die Band das absolute Maximum heraus mit ihren vier Songs, dem tollen Artwork und dem wirklich tollen Siebdruck auf der B-Seite. Die Texte sind wieder weit vorne und mit der Kaffee-Hymne „Coffee Killer“ weichen sie auch überaschenderweise mal von ihrer bewehrten Standardformel von Crust mit melodischen Hardcoresprengseln und getretenem Gaspedal ab und liefern stattdessen einen eher an I Object! erinnernden kurzen Knaller fast ganz ohne Kruste ab. Ganz klar die beste Platte der Band bisher! (jan tölva)

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Bitter Songs

Ox – Fanzine # 91
Vor zwei Jahren waren sie auf einer großartigen Split-LP mit ALPINIST vertreten, nun kommt endlich das Debütalbum der Kölner. Und genau wie auf besagter Split-LP bieten FINISTERRE auch auf „Bitter Songs“ eine fesselnde Mischung aus metallisch-melodischem Hardcore, Punk und aggressivem D-Beat-Drumming. Wie bei ALPINIST liegen auch hier die Ähnlichkeiten mit Bands wie TRAGEDY, FROM ASHES RISE und HIS HERO IS GONE auf der Hand. War man anfangs noch mit zwei Frontern unterwegs, übernimmt Shouterin Manuela diesen Part mittlerweile sehr eindrucksvoll alleine, von den Backings der übrigen Musiker mal abgesehen. Wer auch nur im Ansatz etwas mit oben genannten Bands etwas anfangen kann, sollte hier zwingend zugreifen. (8) Jens Kirsch

Plastic Bomb:
Von der Split-LP mit ALPINIST war ich nicht sooo begeistert. Der Sound war einfach etwas zu dünn und krachig. Und ich fand auch das Cover zu dunkel. Auf dieser ersten kompletten LP/CD legen FINISTERRE die Meßlatte um einiges höher. Der Sound ist richtig fett. Der Bass wummert mörderisch in den Eingeweiden. Die Songs werden mit Macht nach vorne gehämmert. Völlig genial. Die Kölner Band vom sympathischen Bauwagenplatz „Wem gehört die Welt“ bzw. dessen Umfeld stahlt eine Düsternis aus, die selbst an einem strahlenden Sommertag dunkle Wolken der Trauer an den Himmel treibt. „Bitter songs“ eben, da sollte man sich keinen Illusionen hingeben. Eine neue Waffe gegen Depressionen ist das sicher nicht. FINISTERRE perfektionieren hier ihr Zusammenspiel von ruhigen Passagen extremer Dunkelheit und schnellem und aggressivem D-Beat/Crustcore. Bei den explosiven Uptempo-Songs spürt man förmlich die Befreiung von einer Last und das symbolische Sprengen der Ketten. Das Ende der Platte mündet in ein episches Endzeit-Szenario mit Cello und ´nem coolen Pianospieler. FINISTERRE passen absolut in diese Zeit. Sie spielen den zur Zeit angesagten, zeitgemäßen Sound der schwarz gekleideten Dreadlock-Army. Er ist ein Bastard aus FALL OF EFRAFA und FROM ASHES RISE. Es wäre jedoch unfair FINISTERRE auf diese Einflüsse zu reduzieren. Sie gehen ihren eigenen Weg. Auf dem Cover ist eine sehr schöne, zur Musik passende Zeichnung von einem abgewrackten Erlebnispark. Wunderbar symbolisch übertragbar auf die Erde und die hiesige Spaßgesellschaft. Micha.-….

D-Beat Beater webzine (http://dbeatbeater.blogspot.com/)
Finisterre debut LP since the split LP with Alpinist who went on to delivery a fantastic LP, so now it is Finisterre’s turn to live up to what Alpinist created and they do with a crushingly emotionally epic record which when it kicks in it gives you a good kick as well with strong vocals which you can feel passion with in. The first song ‚Orwell Nation‘ starts off with a nice slow intro of just a crushing intro before putting it into full throttle and blast you with drums that catch you in a moment before the vocals grab you and make you go ‚YES I FUCKEN LOVE THIS‘. There is a good bit of emotion and passion that comes off this records through both vocals and guitars. Fairly fancy lyric book, with the lyric’s contained featuring topics such as the surveillance of our daily lives,EU laws against immigration, sexism. Songs come with explanation which I just I love as it gives you that bit more to read and really invokes your feelings toward the injustices of this world…..

In Your Face – Webzine
(http://www.in-your-face.de/reviews/finisterre-bitter-songs)
Wer kennt das nicht, sich die 8.000ste Grindcore Combo, die 13.000ste Crustpunk Band oder die 157.666ste D-Beat Kapelle aus Schweden anhören zu müssen und alle hören sich irgendwie ähnlich an. Zwar ist das Niveau in den meisten Fällen doch ordentlich, aber die guten Bands sind meistens von alten Recken gestartet worden. Aber es gibt sie, die eine Band, die einem den Stuhl unter dem Arsch weg zieht. Und das sind in diesem Fall FINISTERRE aus Köln!

Ihre Mischung aus dunkler Post Hardcore-Melancholie, D-Beat Gebolze und düsterem Crustpunk bläst einen um. Schon das stimmungsvoll düstere Intro, das nach vier Minuten in ein tonnenschweres D-Beat Monster übergeht, ist nicht von schlechten Eltern. Immer wieder mit doomigen Teilstücken angereichert, teilweise auch mit Samples, entwickeln FINISTERRE einen Weltuntergang, der sich gewaschen hat. Der Titel ihres ersten Full-Length „Bitter Songs“ verrät einem sofort, dass hier nicht über Blumenwiesen, die erste Liebe oder den ersten Porsche sinniert wird, sondern über den Überwachungsstaat, Gefängnisse, sexuelle Gewalt, Kapitalismus, die EU und Freiheit. Alles Themen, die unseren Alltag oft unerträglich machen. Und der Soundtrack dazu kommt dieses Mal von FINISTERRE. Besonders haut das fünfminütige „Forever, the end!“ rein, das erst manisch und düster beginnt, um in einen wahren Sturm überzugehen, um wieder in schierer Verzweiflung zu enden. Von zwei Gitarren und drei Stimmen getragen, haben es FINISTERRE geschafft einen Bastard aus verschiedenen Stilen zu schaffen, die sich großartig ergänzen und mehr Kraft auströmen, als jeder einzelne.

FINISTERRE können aufrecht zu Szene-Größen wie HIS HERO IS GONE, TRAGEDY, EXTINCTION OF MANKIND oder sogar NAUSEA (NYC) und AMEBIX aufblicken, ohne sich klein fühlen zu müssen.

(9 von 10 Lumpis)

FUZE:
„Bitter Songs“, nach einer Split-LP mit ALPINIST das erste Album von FINISTERRE, ist eine der Platten, die beweisen, dass diejenigen, die behaupten, Hardcore wäre heute einfach nicht mehr dasselbe wie früher, nur nicht genau genug hinschauen. Denn so gut ihr düsterer Hardcore mit Crust-Kante auch sein mag, der Kölner Band geht es tatsächlich noch vor allem um Inhalte. Zwar sind ihre Texte nicht besonders innovativ,
das wissen FINISTERRE selbst, in ihrer glaubwürdigen Ernsthaftigkeit jedoch gleichzeitig
alles andere als anachronistisch. Trotzdem: ein Album, so gut, als wäre es zehn Jahre alt. (Contraszt/Makinas/Detesta/Halo Of Flies/Rinderherz)
Thomas Renz

PUNKROCK-FANZINE:
„Aus der ganzen Crust- und D-Beat-Nummer bin ich ja nun schon seit einigen Jahren draußen. Aus-Rotten hatten sich aufgelöst und mit dem Nachfolger Behind Enemy Lines konnte ich musikalisch nicht so viel anfangen. Bis From Ashes Rise und Tragedy auf der Bildfläche erschienen hatte ich mich immer mehr in die spaßigere Richtung orientiert und kann daher ganz unbedarft an die Kölner Finisterre herantreten. Zuerst etwas vorsichtig, ob ich den Sound noch ab kann, hat es etwas gedauert bis ich letztlich doch extrem viel Gefallen an der Scheibe finden konnte. Ich bin es einfach nicht mehr gewohnt Songs länger als 4 Minuten zu folgen. Doch seitdem ich mich darauf eingelassen habe, funktioniert das hervorragend und ich bevorzuge die Aufnahmen in der S-Bahn zu hören. Denn dann mag ich den Wechsel zwischen wütendem Herumgedresche und fast schon akustisch anmutenden Parts am meisten. Jedenfalls haben mich Finisterre dazu bewogen den Krusten wieder etwas mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Dramatisches Gezottel, das Lust auf mehr macht! Bocky“

AUDIODROME
(http://www.audiodrome.it/modules.php?op=modload&name=News&file=article&sid=6597)
I tedeschi Finisterre, già protagonisti di uno split con gli Alpinist, giungono oggi all’album d’esordio e si dimostrano all’altezza della situazione, per non dire una delle piacevoli scoperte dell’anno in corso.

Fautori di una potente ma dinamica miscela di hardcore e crust, non senza qualche strizzata d’occhio alla melodia e alla sensibilità “post!, riescono a creare un lavoro che unisce in maniera personale le influenze più o meno dichiarate, per dar vita a sette tracce di pura adrenalina e passione. Spesso, soprattutto in certe linee melodiche di chitarra e nell’uso di atmosfere oscure, ricordano i (purtroppo) sciolti Fall Of Efrafa, cui sembrano legati da più di un’affinità elettiva, seppure con i dovuti distinguo. Le lyrics, da loro stessi definite con eccesso di modestia “nulla di innovativo”, uniscono momenti personali a temi sociali, come il crescente bisogno di sicurezza che affiora in “Orwell Nation”. Ovviamente, come da tradizione, la formazione si prende il tempo per spiegare le proprie posizioni nelle note che accompagnano i testi, una modalità che ribadisce come gli stessi siano tutt’altro che trascurabili o meri riempitivi. Ma è nella saldatura tra gli ingredienti che si palesano le potenzialità di Bitter Songs, un debutto sulla lunga distanza che colpisce nel segno e cattura l’attenzione dell’ascoltatore più attento, proprio per la cura con cui le varie componenti sono bilanciate a formare un prisma dalle molteplici sfaccettature. L’alternarsi di velocità e rallentamenti, aggressività crust e mood oscuro/disperato delle melodie, tutto partecipa nel rendere il primo full length dei Finisterre un lavoro a fuoco e ben calibrato, nonché i suoi autori uno dei nomi da segnarsi nel taccuino delle realtà da seguire con attenzione. Promossi.

METALORGIE
(http://www.metalorgie.com/punk/groupes.php?id=2359)
Un manège abandonné avec, à l‘arrière plan, une ville noire, et des hordes de corbeaux, symbole du naufrage de l‘innocence, du renoncement aux rêves de l‘enfance défaits par l‘amère réalité ; tel est le très bel artwork de Bitter Songs, premier album de Finisterre, formation révélée il y a deux ans sur un excellent split avec leurs compatriotes d‘Alpinist (voir chronique). Groupe prometteur et déjà mature, il avait éveillé l‘intérêt grâce à un crust frontal et sombre mais toujours baigné de mélodies mélancoliques, dans la lignée de Fall Of Efrafa ou Lies Feed The Machine.

Bitter Songs bénéficie d‘une production impeccable et soignée, tout comme les titres où se perçoit une nette volonté d‘application et de sérieux. Le chant assuré par un nouveau duo masculin/féminin est toujours aussi efficace et la voix de Manuela, au timbre proche de Kate de Schifosi, est réellement impérieuse. Tout est extrêmement bien fait et propre sur cette réalisation, mais malgrè de belles mélodies et des passages intéressants, Bitter Songs pèche par un manque d‘originalité, tout y est trop convenu jusqu‘à l‘utilisation de l‘éternel violoncelle tant et tant de fois entendu dans le crust mélodique („Me, On Wire“). „Orwell Nation“, par ailleurs un titre de très bonne facture, ne peut s‘écouter sans qu‘immédiatement s‘impose le spectre de Fall Of Efrafa, tout comme sur l‘introduction de „The Unspeakable“. D‘autre part, les tempos ont nettement ralenti, entraînant une perte d‘énergie et d‘explosivité. De ce fait, la mise en valeur des mid-tempos est moindre et les titres moins nuancés. La fougue qui emportait jadis Finisterre est retombée. La faute peut-être également au format des titres qui s‘avèrent beaucoup plus longs que sur le split. Au final, les morceaux sont beaucoup moins bruts et spontanés, ont parfois du mal à s‘élever, comme si à trop vouloir bien faire Finisterre avait perdu de son intensité et de sa force, peut-être de son âme.

Mais Bitter Songs est clairement un album plus qu‘honorable et il faut mettre l‘accent sur „The Unspeakable“, titre inspiré, révélateur des capacités du groupe, résonnant avec justesse, empreint d‘une émotion poignante et profonde, dégageant une véritable souffrance. Il reste également des passages enlevés („Drama In 3 Akten“, „No Matter How Hard“) où l‘on retrouve la flamme qui crépitait sur le split.

Légère déception à l‘écoute de cet album, mais peut-être les attentes étaient-elles trop excessives au vu de la première réalisation de ce groupe somme toute bien jeune. Finisterre possède un fort potentiel et finira sans aucun doute par trouver ses marques. Note : 14.5 / 20

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Alpinist – Finisterre Split

RAZORCAKE:
„A split with two up-and-coming bands from Germany. Alpinist: Seem to have
the formula right. The music is pummeling and dark while falling in the
crust genre. Screamed vocals power forward through the speakers as the
charging guitars cut through. Amazing drumming that is far from
generic. They’re definitely an apocalyptic journey of sound. I just
wish it was a bit more bass heavy and darker. To me, it sounded a bit
bright. Finisterre: My personal favorite of the two, the band plays
more of traditional d-beat meets crust than the latter. But they also
infuse a sense of melody under the distortion. It adds to the music and
gives it more textured layers. Not a pretty sound in the slightest,
though. The music is mid-tempo but is bottom heavy and played with a
mean streak of anger. Also, the guttural vocals add to the picture of
unrest that I believe they are portraying in their songs. Another
co-released by Sengaja, Acclaim Collective, Phobiact, Subversive Ways,
Bad Pingu, Humidad y Honestidad, Contraszt!, and Threat of Today.
–Donofthedead“

ATTACKFANZINE:
Two previously unknown bands to me and a quick Google search tells me this is the first vinyl appearance for Alpinist after a demo tape and that the Finisterre tracks was meant for their first demo but ended up as their side on this split instead. I‘ve argued that I think records should be preceded by at least one demo, but I‘ve myself released the very first recording by a band so I‘ll leave that one alone this time.
Alpinist comes from Germany and they play the type of dark and heavy modern crustcore with songs that range from slow and atmospheric to loud and aggressive, with mainly one thing that separates them from other bands doing the same stuff – the vocals. Where most bands doing this style have the dark grunting this singer instead let his aggressions out through intense screaming. It’s ok stuff, but not a whole lot more than that I‘m afraid.
Finisterre hail from Germany as well and while I guess you could pin the „modern crustcore“ style to them as well they separate themselves a little bit with having a sound that reminds me a little bit of the late 90’s mid-tempo scandicrust bands, mainly from the Minneapolis area, with hoarse yelling and dark grunting trade-off vocals. At their best times they sound like a cross between Warcollapse (quite far from Minneapolis, I know) and Calloused, and at their worst times they‘re somewhat predictable. There’s room for growth, even though it’s a quite solid debut effort.
Comes with a nice booklet where both bands have plenty of space for lyrics and artwork. [Krogh – January 31, 2009]

COLLECTIVE ZINE:
„The Alpinist side of this split is highly enjoyable. It’s Saturday morning and I‘ve got a pretty crap day lined up, but at least I spent a bit of time listening to Alpinist. Crust hardcore / d-beat with what I think contains some screamo influences, the band blaze their way through four tracks of quite varied length (shortest song is two minutes, longest is almost nine). From the instrumental side it’s fairly typical crust as far as I can see but done really well. There are lots of really harsh raging parts and there are times when things lighten up and get a bit more melodic. What I mean by screamo influenced is that the vocals are less deep and gruff that you usually get – they are more high pitched and shrieking. That’s the shit that gets me going, overall its a great side and the band are touring the UK in April with Sand Creek Massacre, so go see them!

Finisterre play a similar style to Alpinist but more typical crust in vocals. It’s good, crust is not my favorite genre so I‘m not sure I can analyse it much further. Lots of bands play like this and they generally seem decent but all end up sounding the same. If you like the genre then definitely check them out! Both bands are from Germany by the way, and this is a joint release between eight labels.
21st March 2009″

OX_FANZINE:
„Da hat sich aber jemand extrem viel Mühe gegeben mit
der optischen Gestaltung dieser Split-Lp der beiden jungen deutschen
Crust-Bands Alpinist und Finisterre. Das Coverartwork ist düster und
eher schlicht gehalten; der eigentliche Clou ist hier das Beiheft. Im
A5-Farbbooklet werden die Lyrics mit erklärenden Worten und
(foto)grafischen Arbeiten kombiniert optisch überaus delikat angeboten.
Liebe Mitmenschen, da steckt viel Herzblut drin! ALPINIST aus Münster
überraschen mit einem für dieses Genre relativ großen Dynamikumfang. Da
wird nicht nur von Anfang bis Ende der Stücke durchgeknüppelt, es
bleibt auch genügend Raum für ruhigere, postapokalyptisch anmutende
Klänge, welche atmosphärisch prima mit den Heavy-Parts kontrastieren
und so die verzweifelte, morbide, unglaublich düstere Grundstimmung der
Tracks noch unterstützen. Erinnert in dieser Hinsicht schon etwas an
Fall of Efrafa, auch wenn die Jungs aus Münster insgesamt deutlich
kompaktere, direktereStücke als die Briten darbieten. Wesentlich
geradliniger gestalten die die Kölner Split-Partner FINISTERRE ihre
Songs. Mit viel Wut, genretypischen Akkordverschiebungen und relativ
strikt durchgezogenem D-Beat-Gekloppe generieren sie relativ simplen,
in diesem Kontext aber durchaus funktionierenden Düster-HC. Die via
Songtexte kommunizierten Aspekte sind bei beiden Bands lyrisch zwar
durchaus interresant, bieten inhaltlich im Endeffekt aber wenig
Überraschendes. Sowohl ALPINIST als auch FINISTERRE erfüllen mit Klang
und Wort auf hohem Niveau die Hörerwartungen eingeweiter Kreise, haben
sich also für die risikoarme Variante „Geschmacksbefriedigung
entschieden.“ (Konstatin Hanke)

ROMP:
„Das Artwork ist so düster wie die Mucke, die hier die zwei relativ neuen Bands präsentieren. Finisterre spielen düster D-Beat-Cruste mit Frau Mann Gesang. Wobei das eine nur noch ein dumpfes Grolen ist. Die sechs Songs kommen gut abwechslungsreich daher, ja gar mit ner Melodie. Ja teilweise kommen gar Erinnerungen an die guten alten Jeniger hoch. Wirklich mal wieder eine erfrischende Band, die mitreisst. texte gegen Deutschquote, Patriotismus, Depression, Überwachung…Mehr zu Finisterre findet ihr in diesem Heft.
Alpinist fangen da etwas schleppender an, aber kein bisschen weniger düster. Die Songs wechseln zwischen Emo Parts und ab geh Sachen. Wenn es dann aber ab geht, dann grad in nem guten Tempo. Tja leider will mir der Gesang einfach nich gefallen, ein wildes gekrächze. Texte zu Egoismus, Ideal ignorieren, Materialismus, und ein an Brechts „Nachtlager“ angelehnter Text. Enthält ein ähnlich düsteres Booklet mit den Texten der beiden Bands.“

PLASTIC BOMB:
„Beide Bands spielen düsteren, bedrohlichen, aggressiven Crust. ALPINIST mit ihrem
extrem fiesen Gesang erinnern etwas an MADAME GERMEN, FALL OF EFRAFA
und HIS HERO IS GONE. Teilweise in mittlerem Tempo, teilweise ein rüdes
Geknüppel. Gefällt mir wesentlich besser als live. Währenddessen
überzeugen FINISTERE mit zweistimmigem (weibl./männl.) Gesang. Sie
ziehen in gedrosseltem Tempo eine dunkle Spur nach sich. Auch hier bin
ich mehr von den Studioaufnahmen angetan als vom Konzert. Das ebenso
schlichte wie ansprechende Artwork passt zur Vollendung der ewigen
Düsternis. Beide Bands singen übrigens aus Deutsch. Was man so „singen“
nennt, haha… (Micha)“

TRUST ZINE:
„Oh Gott, selten hab ich mich so ersehnt, dass Plattenseiten endlich vorbei sind, denn ich gebe mir
alles in der Regel bis zum Schluss. Beide Bands (Münster / Köln) sind
nicht schlecht, aber sterbenslangweilig. Alpinist gewinnen die
Split-Platte, da sie es schaffen aus dem ganzen musikalischen
Crust-Morast hie und da sich mit ein paar netten Einsprengselungen aus
dem langgezogenen Sumpf schleppender Töne zu befreien. Bei Finisterre
mit düsterem D-Beat bin ich beim ersten Hören auf dem Sofa
eingeschlafen und musste zurück auf Los. Für Freunde, die ihren Spaß
aus der Kunst des langsamen Mumpf ziehen mit Sicherheit ein kleiner
Tipp. Mich macht sowas eher nervös. Schönes Booklet dabei. (joachim)

METALORGIE.COM:
Jeune groupe originaire de Münster, Alpinistenregistre sa première démo, dix titres en septembre/octobre 2007. Déjàtrès mature musicalement, la formation sort un split ep en juin 2008 encompagnie de Finisterre,autre groupe de crust allemand, via les labels Sengaja Records,Contrazt! Records, Bad Pingue, Threat Of Today, Humilidad Y Honestidad,Phobiac Records et Subversive Ways. Il s‘ensuit une tournée européennecomptant plus de soixante concerts durant l‘été. Le quatuor travailleactuellement sur son premier album.

Une ville en ruine, esquissée à grands coups de crayons tourmentés,sur fond grisâtre ; esthétisme et désolation, tristesse et colère. Alpinist et Finisterre, deux groupes à la vision du monde similaire, réunis pour un split emo crust à deux visages.
Alpinist ou la quête d‘un ailleurs.
Première variation sur un crust puissant, fin et poétique, taillé dans les veines de Fall Of Efrafa (période Elil) et du crust espagnol de La Corogne (Ekkaia, Madame Germen)aux reminiscences des écorchures screamo. Musique aux structurescomplexes, recherchées et maîtrisées, ponctuée de montées et de breaksà faire frémir, où l‘émotion se déploie en diverses nuances. Un chant àtrois voix déchirées s‘y agrège, mais seul reproche à émettre, hormisune production en dedans, la voix principale reste un peu tropnasillarde, même s‘il faut avouer que la qualité de l‘ensemble n‘enpâtit pas réellement.
Délicats tourbillons mélodiques, pénétrés dechagrins et de mélancolie ; maëlstroms furieux emplis de courroux,d‘amertume et de souffrance ; chevauchées épiques menant aux rivages dupost-core (‚Weisse Peder‘) et toujours plus loin, telle une fuite enavant, jusqu‘à la perception confuse de relents indus (‚Nachtlager‘).Prenant, poignant, parfois proche de l‘onirisme, noyé de douleur et depeine, riche, dense et profond, pressentiment d‘un ailleurs, Alpinist semble chercher désespéremment à atteindre des sommets entrevus en songes pour s‘extirper des marécages nauséeux de ce monde.
Alpinist ou l‘improbable rêve.
Finisterre ou le souffle de la fin du monde.
Deuxième temps : un crust frontal, brut, solide, d‘une efficacité totale, ancré dans les consonnances allemandes (Lies Feed The Machine, Cave Canem), enveloppé en permanence de mélodies enlevées, dans la droite lignée de Fall Of Efrafa (période Owsla), Schifosi ou Remains Of The Day.Les titres courts, bien équilibrés, bénéficiant d‘une très bonneproduction, comportent des touches originales tel un passage stoner sur‘Gruner Und Jahr‘ ou par exemple l‘utilisation de spoken words(‚Asphalt‘, ‚Jijl‘). Le chant est assuré par un excellent duomasculin/féminin aux voix arrachées et expressives dont les timbresdifférents ainsi que leurs lignes de chant sont d‘une réelleefficience. Alternance de rythmes rapides aux riffs explosifs,foudroyants, fulgurants et de mid-tempos lancinants, baignés de malaise(‚Depression‘) : sous des aspects revendicatifs s‘insinue uneatmosphère sombre et ténébreuse où l‘espoir n‘a plus lieu d‘être.Colère et fureur mêlées de ressentiment et de dépit : rage etimpuissance, émergeance de mélancolie et de regrets. La musique de Finisterre serévèle inquiétante et terrible car sans horizons. L‘oeuvre se clôturesur un break mid-tempo (‚Jijl‘), étayé de spoken words, où les motsprononcés par Till, scandant pour lors d‘une voix claire, frappent ettombent telle une sentence irrémédiable et mortelle.
Finisterre ou le cauchemar tangible.
Alpinist et Finisterre nousoffrent un split d‘une qualité remarquable et ces deux jeunes groupes,affichant une maturité musicale assez sidérante, semblent posséder unelarge marge de progression. Jouant déjà quasiment dans la cour desgrands, ces deux formations feront sans doute les beaux jours du crustallemand.

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die folgende Werbung finden wir übrigens oftmals SCHEISSE, aber es wechselt ja ständig :